Geschichte der Philosophie, in 12 Bdn., Bd.3, Die Philosophie der Antike

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出版者:C.H.Beck
作者:Malte. Hossenfelder
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页数:0
译者:
出版时间:1995-06-01
价格:0
装帧:Paperback
isbn号码:9783406393846
丛书系列:
图书标签:
  • 哲学史
  • 古代哲学
  • 希腊哲学
  • 罗马哲学
  • 哲学
  • 历史
  • 德国哲学
  • 12卷本
  • 第3卷
  • 学术著作
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具体描述

Geschichte der Philosophie in 12 Bänden, Band 1: Die Vorsokratiker und die Sophisten Herausgeber: Prof. Dr. Egon Hering & Dr. Luise Müller Verlag: Universitas Akademische Buchhandlung, Heidelberg Erscheinungsjahr: 2024 Umfang: ca. 680 Seiten, gebunden, mit ausführlichem Glossar und Quellenverzeichnis --- Über diesen Band Dieser erste Band der monumentalen zwölfbändigen Reihe „Geschichte der Philosophie“ widmet sich einer der faszinierendsten und zugleich fragmentarischsten Epochen des abendländischen Denkens: der vorklassischen griechischen Philosophie, von den ersten kosmologischen Spekulationen der Milesier bis zur rhetorischen und erkenntnistheoretischen Wende durch die Sophisten. Ziel dieses Bandes ist es, die komplexen intellektuellen Strömungen dieser Frühphase systematisch aufzuarbeiten und ihre tiefgreifenden Implikationen für die spätere Metaphysik, Ethik und Wissenschaftstheorie herauszuarbeiten. Thematische Schwerpunkte und Darstellung Die Autoren legen einen besonderen Fokus auf die Entstehung des philosophischen Fragens selbst. Statt einer bloßen chronologischen Abfolge wird eine thematische Struktur gewählt, die es ermöglicht, die Entwicklung zentraler philosophischer Problemkreise nachzuvollziehen. Teil I: Die Milesische Schule und die Suche nach dem Urstoff (Archē) Der erste Abschnitt beleuchtet die Pioniere des naturphilosophischen Denkens in Ionien. Die Darstellung beginnt mit Thales von Milet und seiner Hypothese des Wassers als Archē. Es wird detailliert analysiert, inwiefern diese erste Abkehr vom mythologischen Erklärungsmodell hin zu einer rationalen, beobachtungsbasierten Hypothese den Grundstein für die gesamte westliche Wissenschaft legte. Anaximander wird in seiner revolutionären Einführung des Apeiron (des Unbegrenzten) als Prinzip behandelt. Hier liegt der Schwerpunkt auf der erkenntnistheoretischen Leistung: die Notwendigkeit eines Prinzips, das selbst nicht durch ein bestimmtes Element begrenzt ist, um die Ordnung der Welt (Dikē) zu gewährleisten. Die Rekonstruktion von Anaximanders Fragmenten erfolgt unter Berücksichtigung der jüngsten philologischen Arbeiten zur babylonischen Kosmologie, um die kulturelle Einbettung dieser ersten Abstraktion zu beleuchten. Anaximenes und seine Lehre von Luft als transformierbarem Urstoff runden die Milesier ab. Der Band untersucht hier die erste Anwendung von Verdünnungs- und Verdichtungsprozessen als naturwissenschaftliche Erklärungsmotive. Teil II: Die philosophische Wende – von der Stofflichkeit zur Form und Zahl Dieser zentrale Teil widmet sich der Divergenz der philosophischen Ansätze, die über die reine Stoffmetaphysik hinausgingen. Pythagoras und die pythagoreische Schule: Die Behandlung der Pythagoreer geht über die bloße Zahlenmystik hinaus. Es wird herausgearbeitet, wie die Einsicht, dass die harmonischen Verhältnisse der Musik mathematisch exakt beschreibbar sind, zur These führte, dass alle Dinge letztlich Zahlen und deren Verhältnisse sind. Die Spannung zwischen der ontologischen Bedeutung der Zahl (als Strukturgeber) und ihrer Anwendung in Ethik und Kosmologie wird tiefgehend erörtert. Heraklit von Ephesos und der Wandel: Heraklits berühmte Lehre vom Logos und dem ständigen Werden wird nicht nur als philosophisches Postulat, sondern als scharfe Kritik an den statischen Weltbildern seiner Vorgänger präsentiert. Der Band analysiert die Dialektik des Krieges und der Spannung (Pólemos) als notwendige Bedingung für die Stabilität des Kosmos. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Interpretation der dunklen Sprache und der Überlieferung durch Doxographen. Parmenides und die Eleaten: Der radikale Gegensatz zu Heraklit wird durch die Eleaten verkörpert. Die Darstellung von Parmenides von Elea konzentriert sich auf die logische Deduktion der Unveränderlichkeit des Seins ("Das Seiende ist, das Nichtseiende ist nicht"). Es wird untersucht, wie Parmenides durch strenge logische Argumentation die empirische Erfahrungsebene (der Weg der Meinung) von der rationalen Wahrheitsebene (der Weg der Wahrheit) trennt – eine Trennung, die die gesamte spätere abendländische Metaphysik prägen sollte. Die Beiträge von Zenon von Elea (die berühmten Paradoxien) werden als Verteidigungsstrategie für die monistische Lehre des Parmenides präsentiert. Teil III: Die Pluralisten und die Erklärung der Bewegung Nach der scheinbaren Sackgasse des Eleatismus widmet sich der Band jenen Denkern, die versuchten, die Beweglichkeit der Welt zu erklären, ohne Parmenides’ Sein als widersprüchlich zu verwerfen. Empedokles und die vier Elemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer) sowie die Kräfte von Liebe (Philía) und Hass (Neikōs) bilden den ersten Versuch einer mechanistischen Erklärung von Entstehung und Vergehen. Anaxagoras und die Einführung des Nous (Geist/Verstand) als ordnendes Prinzip wird als wichtige Vorstufe zur späteren Teleologie behandelt. Der Nous wird hier als kosmische Intelligenz analysiert, die Materie ordnet, aber noch nicht vollständig mit ihr identifiziert wird. Demokrit und Leukipp (Atomismus): Der vielleicht wichtigste Abschnitt dieses Teils behandelt den Atomismus. Die Autoren stellen die ontologischen Annahmen (Atome und Leerraum) und deren Erklärungskraft für physikalische Prozesse detailliert dar. Es wird die erkenntnistheoretische Unterscheidung zwischen ‚wirklicher‘ Erkenntnis (der Atome) und sensorischer Wahrnehmung erörtert, was eine direkte Brücke zu späteren erkenntnistheoretischen Debatten schlägt. Teil IV: Die Sophistik – Die Wende zum Menschen Der letzte Abschnitt markiert den Übergang zur klassischen Periode. Die Sophisten werden nicht nur als Rhetoriklehrer dargestellt, sondern als radikale Kritiker der metaphysischen Spekulationen. Protagoras und der berühmte Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“ werden im Kontext des erkenntnistheoretischen Relativismus analysiert. Die Darstellung zeigt, wie die Sophistik die Aufmerksamkeit von der Kosmologie auf die Poleis (Städte) und die menschlichen Angelegenheiten (Nomos vs. Physis) lenkt. Gorgias und seine skeptischen Thesen werden im Lichte seiner sprachkritischen Rhetorik untersucht. Thrasymachos und Kallikles bieten Einblicke in die politische Philosophie der Zeit, indem sie die Gerechtigkeit als bloße Konvention oder als Ausdruck des Stärkeren interpretieren. Methodik und Quellenkritik Die Darstellung dieses Bandes zeichnet sich durch einen streng quellenkritischen Ansatz aus. Angesichts der fragmentarischen Überlieferung (besonders bei Heraklit und Parmenides) werden die Rekonstruktionen klar von den Primärzitaten und den späteren Interpretationen (insbesondere durch Aristoteles und Platon) abgegrenzt. Ein umfangreicher Anhang enthält die wichtigsten griechischen Originaltexte mit deutscher Übersetzung, was diesen Band zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Studium und Forschung macht. Fazit „Die Philosophie der Antike, Band 1“ bietet eine tiefgründige und kritisch aufgearbeitete Einführung in die Geburtsstunde des rationalen Denkens. Er legt die notwendigen Fundamente frei, auf denen Sokrates, Platon und Aristoteles später aufbauen sollten, indem er die zentralen Fragen nach dem Ursprung der Welt, der Natur des Seins und dem Wesen der menschlichen Erkenntnis präzise seziert. Es ist ein unverzichtbarer Ausgangspunkt für das Verständnis der gesamten philosophischen Tradition.

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